Oktober 2017

02Burn1BURN, Wave / Rock aus Münster

Am Anfang war das Feuer. Nicht ganz ungefährlich, aber eben auch ziemlich wichtig: Wer es zähmen konnte, hatte einen entschiedenen Vorteil. In der Musik ist das nicht anders. Wer seine Kreativität nicht zähmen kann, wird von ihr verschlungen. Einfach so. Burn haben das verinnerlicht. Heute tragen sie ihr Feuer heller und selbstbewusster denn je durch die Nacht. Sie wissen aber auch, was dieser eine Ausspruch Neil Youngs mit dem Ausbrennen und Verblassen wirklich bedeutet. Mit dem zweiten Album „Black Magnolia“ legten die Münsteraner 2012 ein kostbares Kleinod waviger Rock-Klänge vor. Produziert von Vincent Sorg (In Extremo, Die Toten Hosen) und Henning Verlage (Unheilig), war es die konsequente Fortführung des Debüts. „Black Magnolia“ wurde intensiv betourt, es folgten deutschlandweite Auftritte mit Unheilig, den Fields Of The Nephilim oder Schandmaul. Dazu mehrten sich die positiven Kritiken und die Anfragen der Presse – mehr als ein gewaltiger Schritt nach vorn also. Wenn auch nicht ohne Schattenseiten: „Nach der Veröffentlichung von ‚Black Magnolia‘ und der Tour mit Schandmaul gab es die ersten Risse in der Band“, blickt Frontmann Felix Friberg zurück. „Einzelnen Mitgliedern fehlte schlicht die Bereitschaft, weiter an dem zu arbeiten, was man sich bis hierher aufgebaut hatte.“ Und das war bereits eine ganze Menge. Mit anderen Worten: Was auf hoher Flamme begann und mehr als vielversprechend loderte, versiegte mehr und mehr zu einer Sparflamme. Der Funke jedoch, der Burn erst entzündet hatte, er erlosch nicht. Um ihn neu zu entfachen, waren drastische Schritte nötig. Burn wurden zum Phoenix, der an sich selbst verbrennt, um aus seiner eigenen Asche aufzustehen. „Als würde eine langjährige Beziehung in die Brüche gehen“, beschreibt Friberg diese Zeit. „Man kennt sich so lange und hat gemeinsam viel erlebt, stellt aber fest, dass man in unterschiedliche Richtungen blickt.“ So schwer dieser Schritt auch war, so klar war für ihn: „Ich mache weiter, das war´s noch nicht.“ Nein, das war es in der Tat noch nicht. 2016 sind Burn zurück. Mit neuen Mitgliedern, neu gesteckten Zielen, vor allem aber mit neuer Zuversicht blickt die Band in eine Zukunft, die dank des neuen Albums „Ein Monument aus Gold“ verheißungsvoller nicht sein könnte. „Die Stimmung ist gelöst wie selten zuvor“, betont Friberg sichtlich zufrieden. Nicht nur die: Die Musik ist es auch. Stilistisch durchaus wiederzuerkennen – und dennoch anders. Das liegt auch an der deutschen Sprache, die Friberg erstmals in seinen Texten verwendet hat. „Es war für mich von vornherein ausgeschlossen, einen Weg zurück ins Vertraute zu finden“, erklärt er diese Wandlung. Ein echter Glücksgriff: Der Gesang weckt angenehme Assoziationen an große Stimmen der Vergangenheit und beschert der Musik eine zusätzliche Eigenständigkeit und Tiefe. „Die deutsche Sprache ist kantig und hart, gleichzeitig steht man als Sänger vollkommen nackt da“, so Friberg. „Was du singst, springt direkt ins Gesicht des Zuhörers. Das hat das Arbeiten aber erst so spannend gemacht.“ Genau das macht Stücke wie „Halt fest an deinem Traum“ so herausragend. Ein Text, der das Innenleben seines Verfassers ebenso reflektiert wie die täglichen Kämpfe, die wir alle auszufechten haben, eine melancholische und dennoch aufrüttelnde Stimmung, durchdringender Gesang und diese schwebenden Melodien, die die Achtziger mit den Neunzigern und der Gegenwart zu einem neuen Sound verschmelzen lassen. „Wir haben uns einfach uns selbst zugewandt“, sagt Friberg dazu. Kein Zweifel: Das ist der Stoff, aus dem die Leuchtfeuer sind. Der Stoff, der Burn spätestens jetzt als Fackelträger bedeutsamer Rockmusik in die Welt marschieren lässt. Mit einem gewichtigen Unterschied: Diesmal wird das Feuer nicht erlöschen.

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04.10#####################################################################

Fr. 06.10.2017/20.30 Uhr

-Project: MidnightProject MidnightVier Freunde, die sich bereits aus den guten alten Sandkastenzeiten kennen, greifen sich ihre Instrumente und legen los. Irgendwann wird es dann konkret und 2006 gilt als das Gründungsjahr der Band PROJECT:MIDNIGHT. Doch ein Brand im Übungsraum beschert den vier Jungs aus dem beschaulichen Bad Essen im Osnabrücker Land eine Zwangspause. Aber schliesslich siegt der Wille und der Ehrgeiz, die Band am Leben zu erhalten. Musikinstrumente werden ersetzt und der Kurs Richtung Ruhm fortgesetzt. Aus anfänglichen Coverversionen verschiedener Songs sowohl aus dem Rock-und Heavy Metal Genre als auch aus dem Punkrock kristallisiert sich schließlich der ganz eigene Stil der Band heraus. Aggressiver und dennoch melodiöser Rock mit einer deftigen Portion Punk. Der Post-Hardcore, den sich die vier Jungs aus Niedersachsen auf die Fahnen geschrieben haben, geht mächtig nach vorn los. Die erste EP „Project:Midnight“ bringt die Sache auf den sprichwörtlichen Punkt und zeigt, dass melodiöser Rock in Kombination mit Metalcore und Punk ausgezeichnet funktioniert. Dazu liefert man Texte, die schlicht und einfach aus dem Leben gegriffen sind, seien es die Medien, die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen. Lieder von Menschen nebenan für Menschen von nebenan. Mirco Kleinfeld: Gitarre, Gesang, Organisation, Songwriter, Archivar, Ansporner und Gestalter (Herz und Mut der Mitternacht) Jan Dittmann: Gitarre und Songwriter/ Das innere Biest, alias Stumpf ist Trumpf (Der Klang der Mitternacht)
Sebastian Kalis: Bassist, Kritiker, (Volumen, Fülle und Akzent der Mitternacht) André Kruse: Drummer, Texte und Gestaltung (Gedankenimpuls des Mondes und Takt der Mitternacht)
Ein Bandprojekt braucht aber auch immer einen kreativen Namen. Und da die vier Jungs sich oft (zum Leidwesen der Nachbarn versteht sich) die Nächte mit Proben verbrachten, konnte das Ganze letztendlich nur ein Projekt werden, bei dem es um die dunkelste Zeit des Tages geht, Mitternacht nämlich. Ein alter Tag geht, ein neuer Tag kommt. Es ist genau die Zeit, in der immer etwas passiert. Dies wissen auch die Jungs von PROJECT:MIDNIGHT. Um Mitternacht werden viele Kräfte freigesetzt und die Kreativität wird angefacht. Mitternacht ist die beste Zeit, um genau diese Art von Songs zu schreiben.
Andere Bands geben auf, wenn sie vor dem Nichts stehen, wenn durch ein Feuer im Übungsraum sämtliches Equipment zerstört wird. Nicht so die Osnabrücker PROJECT:MIDNIGHT. Ihr von Metalcore-Elementen durchsetzter Hard Rock bündelt genau die Energie, die man braucht, um aus der Lethargie eine Jetzt-erst-recht Motivation zu entwickeln.
„Alles vernichtet, die Träume im Nebel… doch wir haben nicht aufgegeben und gekämpft, um unsere Musik wieder zum Leben zu erwecken.“ Für PROJECT:MIDNIGHT gibt es daher nur eine Richtung: Nach vorn! 2016 soll nun der nächste Schritt gemacht werden. Die EP ist veröffentlicht und auch auf dem Livesektor soll es vorwärts gehen. Mit starken Partnern an der Seite, dem richtigen Biss ( und das nicht nur um Mitternacht ) sowie mit tollen Songs im Gepäck ist die Zeit reif für eine coole Band aus Osnabrück: PROJECT:MIDNIGHT

-Ladies Room / Rock aus BückeburgLadies Room###############################################

Sa. 07.10.2017/ 21.00 Uhr/The Hot Wheels / Rockabilly Party07Seit nunmehr über 14 Jahren rocken die Hotwheels jede Bühne mit ihrem außergewöhnlichen Neo-Rockabilly Sound. Für einige ist es Rockabilly, für die pristen fast schon wilder PsychobillyDie Jungs kümmern sich wenig darum, was andere sagen, es ist ihre Musik und sie tun zusammen, was sie am besten können, nämlich musizieren! Die drei Rock n Roller können auf ein turbulentes Leben zurückblicken. Es reicht von diversen Line-Up Wechseln über gestohlene Verstärker oder gar gänzlich ausgebrannten Übungsräumen, bis hin zu komplett fertig produzierten Alben, die von Ihnen selbst gecancelt wurdenVoller Energie, auf Tour und mit neuem Album im Gepäck, rocken sie nun auch in unserer Heimat, und bringen uns den geliebten Rock n Roll Sound von damals zurück! Dies in neuem Gewand, übertragen in unsere heutige ZeitMehr Rock n Roll geht nicht, sie haben Oktan im Blut. Dies hört, sieht und fühlt man , am 07.Oktober 2017 ab 21.00 Uhr im Hamburger Hof-Ameise Minden!

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Mi. 11.10.2017/ 19.00 Uhr  „Blue Writing“ mit Aygen-Sibel ÇelikAygen-SibelAygen-Sibel Çelik.1

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Fr. 13.10.2017/ 21.00 Uhr/ HIP HOP / RnB / JOHN P13

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Samstag 14.Oktober 2017- 20.00 Uhr/ Live-Spezial 17+ / SEDAA14„Sedaa“ bedeutet im Persischen „Stimme“ und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar – bekannt durch die Gruppe Transmongolia – und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.
Einlass 19.00 Uhr
Danach “ETHNO” DancingEthno#############################################################

Mi.18.10.2017/ ab 19.00 Uhr / Philosophische Runde im Ameise Kulturhügel in Minden!
Moderation: Volker Papke-Oldenburg, Philosophielehrer und praktischer Philosoph18.10################################################

Do. 19.10.2017/ ab 19.00 Uhr/ Ein Tag Restaurant „Essen&Kultur“19.10#########################################

Fr. 20.10.2017/20.30 Uhr/ FreitagsLive20

-Der Butterwegge & Band / Alko-Pop / Duisburg

Der Ruhrpott Barde und Wirt der independent Bar INDIE in Duisburg, singt und quatscht vom Leben in der Nacht, der Kunst des richtigen Rausches, wie man den Alltag erschießt und von der Liebe in all ihren in die Knie zwingenden Facetten.
Der Butterwegge flaniert irgendwo zwischen Folk und der eigens kreierten Musikrichtung „Alko-Pop“. Immer so nah wie möglich am Publikum und am liebsten mittendrin.

Der Butterwegge & Band

The Dead Buffaloes/ Americana, Folk, singer songwriter aus Bielefeld

The Dead Buffaloes

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Sa. 21.10.2017/ab 21.00 Uhr/ „Reggae / Dancehall – Party“ mir

-Peace Development Crew aus HannoverPeace Development 1Peace Development Crew-Weloti Sound/sound system aus Minden/ Bad OyenhausenWeloti Sound##########################################

Mi. 25.10.2017/ 19.30 Uhr/ „Blue Writing“

6. Mindener Literatursalon mit Vorleserin Annette Ziebeker und Waldemar Ziebeker (Mitbegründer Zimmertheater „AM ECK“) Zimmertheater AM ECK Musik mit  Torsten Stuckenholz / Gitarre/Gesang torsten stuckenholz

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Fr. 27.10.2017/ 20.00 Uhr/ FreitagsLive 17+ „Metal & Hardcore Fest 30# 2017“27.10

-Malcolm Rivers /Post-Core, Hardcore, Metal /Münster

MALCOLM RIVERS aus Münster sind keine typische Hardcore Band. Die Songs sind zwar deutlich im Genre verwurzelt, allerdings werfen die fünf Freunde von dort aus Blicke in andere Richtungen: Elemente aus verschiedensten benachbarten (und manchmal auch nicht so benachbarten) Genres haben ihre Spuren in der Musik hinterlassen. Dabei sind die Songs nicht überladen oder beliebig, vielmehr bleibt die eigene Identität stets erkennbar – wie auch beim Namensgeber MALCOLM RIVERS, dem schizophrenen Protagonisten des Films „Identity“, der verschiedene Persönlichkeiten in sich vereint.
Nach zwei in Eigenregie veröffentlichten EPs steht mit „Karmageddon“ nun das erste Album von MALCOLM RIVERS in den Startlöchern. Auf diesem Konzeptalbum werden die Theorie und die Auswirkungen von Karma aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Textlich miteinander verknüpfte Songs, lyrische Repetitionen und die Sanduhr als Symbol für die ablaufende Zeit, die jedem bleibt, um das eigene Handeln zu überdenken und zu ändern – so bildet die Band den Rahmen für ein abwechslungsreiches und frisches Album.
Bei aller Ernsthaftigkeit, die sich in der Musik von MALCOLM RIVERS verbirgt, bieten die Live-Shows vor allem eins: Unterhaltung. Allerdings sucht man einstudierte Choreos oder eine aufgesetzte Tough-Guy-Attitüde bei MALCOLM RIVERS vergeblich. Freude an der Musik, freundschaftliches Vertrauen und eine gehörige Portion Selbstironie bilden die Basis für eine authentische und energiegeladene Bühnenshow. Live konnten MALCOLM RIVERS unter anderem schon als Support von DARKEST HOUR, BURY TOMORROW, FUNERAL FOR A FRIEND oder CONTINENTS überzeugen.
Konsequent entwickeln MALCOLM RIVERS ihren Sound weiter und lassen originelle und mitreißende Songs entstehen, welche die Bandbreite des Hardcore ausloten und irgendwo zwischen (Post)-Hardcore und Metal mit teilweise cineastischen, elektronischen Elementen einzuordnen sind – eben keine typische Hardcoreband.

Malcolm Rivers_1

-As You Left / Metal / Metalcore / Hannover / DiepholzAs You Left

Seit ihrer Gründung im Jahre 2013 haben sich As You Left mit mittlerweile nahezu 100 Shows & einigen Festival-Auftritten einen bekannten Namen in der Metalcoreszene Norddeutschlands erspielt. Ihre Musik besticht mit melodischen Riffs und düsteren, persönlichen Lyrics. Bei As You Left handelt es sich nicht um eine typische 0-8-15 Metalcoreband, lieber greifen Sie auf klassiche Metalelemente zurück um damit eine neue Richtung im Metalcore einzuschlagen.
Die neue EP der 5-köpfigen Kombo aus Hannover beweist genau das!

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28.10