Willkommen im Kulturzentrum Ameise Kulturhügel in Minden Westfalen

„Musik und Kultur ist die Seele der Gesellschaft“

Warum brauchen wir Konzerte, Musik und Literatur? Warum machen Menschen sich die Mühe und schreiben Bücher oder eigene Songtexte?
Viele Menschen gehen zu Konzerten oder machen Musik, weil ihre Seele ein bißchen Ausgleich braucht. Eine Gesellschaft braucht Künstler, Musiker und Autoren, um die Menschen zu bereichern, ihnen Enstpannung zu bieten, Denkanstöße zu geben oder auf Missstände aufmerksam zu machen.
Musik, Literatur und Kunst spielt auch bei der Integration von Menschen eine große Rolle. Dabei kann man auch viel von der jeweils anderen Kultur lernen oder sich inspirieren lassen. Musik macht die Menschen lebendig und gefühlvoll, egal ob sie traurig ist oder fröhlich. Über beides wird von dem Hörenden nachgedacht. Auch die Literatur spielt eine große Rolle für unsere Gesellschaft. Es gibt so viele Botschaften, die aufs Blatt geschrieben werden, um das Leben für die Menschen einfacher zu machen. Natürlich hat jeder von uns in Bezug auf Musik und Literatur seinen eigenen Geschmack. Auch in der Schule gefielen uns nicht alle Fächer. Hinterher haben wir aber doch gemerkt, dass sie für das weitere Leben wichtig sind. Bücher, Musikstücke oder Kunstwerke, die uns nicht gefallen, prägen uns ebenso und sind für unsere Bildung genauso relevant. Die Vielfalt sollten wir dabei immer im Auge behalten und fördern, um unseren Horizont zu erweitern. Autoren, Musiker, Künstler, Schauspieler usw. gehören zu der Seele der Gesellschaft und beeinflussen sie auf unterschiedliche Art und Weisen. Wir brauchen Bildung und Kultur, damit es keinen Platz mehr für jegliche Art von Idiologien und Fanatismus gibt.
Jeder von uns hat Erinnerungen aus seiner Kindheit, Jugendzeit oder aus der jüngsten Vergangenheit an Bücher, Musikstücke oder Kunstwerke, die uns inspiriert, berührt, bewegt und in unserem Denken verändert haben. Musik, Literatur, Kunst ist keine Einbahnstraße. Die Musiker, Autoren, Künstler geben uns etwas und auch wir können etwas zurückgeben. Zum Beipiel durch unmittelbare Kommentare nach einem Konzert, einer Lesung, einem Theaterbesuch oder einfach nur durch unsere pure Anwesenheit bei kulturellen Veranstaltungen. Deshalb ist es auch so wichtig die kulturellen Einrichtungen unserer Stadt zu unterstützen. Denn ohne sie würde das Bild unserer Gesellschaft doch recht trist aussehen. Ich wünsche mir unserer Gesellschaft für immer eine schöne Seele!
Mir Mehdi mazlumsakilogo-hof-2

Domstr.7/ 32423 Minden,Germany /Tel.057187723

Bürger Preis 2013

Liebe Leute,
wir sind sehr stolz auf diesen Preis. Das gibt uns ganz viel Energie und Motivation, um für euch alles noch besser weiterzumachen. Im Namen des Vereins Hamburger Hof- Ameise Kulturhügel e.V. und dem Hamburger Hof Team und meiner Familie möchte ich ganz herzlich den Menschen danken, die uns für den Preis vorgeschlagen haben. Dieser Preis gehört den Jusos Minden, Richard Erren, Brigitte Rocholl, Peter Kusterer, Klaus Wiese und den Leuten, die vielleicht nicht genannt werden möchten. Und natürlich meinen jungen Künstlern, Slammern, Rappern, Punkern, Rockern, Autoren, DJs und Singer&Songwritern und den Leuten, die regelmäßig mit ihrer Anwesenheit Freude bringen. Ich liebe diese Solidarität und Toleranz, die zwischen uns allen entstanden ist. Genau das braucht unsere Gesellschaft. Wir müssen alle zusammen uns ohne Gewalt gegen Rassismus und für Toleranz einsetzen. Unterstütze die Jugendlichen, weil die Jugendlichen unsere Schönheit und die Zukunft unserer Stadt sind.

Liebe Grüße Mehdi

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Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

Domstraße 7
32423 Minden / Germany
Tel. +0049 (0) 571 / 87 72 3

MirMehdi Mazlumsaki
E-Mail: mazlumsaki@nullweb.de oder / info@nullhh-ameise.de
Facebook: Hamburger Hof Ameise Kulturhügel


Vanessa Block im Februar 2013

Wir benutzen tagtäglich tausende tolle Worte, durchschnittlich etwa 16000, ohne jemals darüber nachzudenken, was wir da sagen. Ohne irgendeinen Plan zu haben, was wir zu sagen haben. Klagen, Fragen? Ansagen, Nachsagen, Nachmachen, Anmachen, Anfragen, Klarmachen! Was will ich eigentlich sagen? Ich hab nach einem passenden Wort gesucht und alles, was mir jetzt einfällt ist verrucht. verrucht, weil das schüchterne Lächeln, was ich dir schenke zeigt, was sein könnte, aber nicht ist, weil ich nicht mehr will. Das Leben wäre erheblich leichter, wenn man meinen würde, was man sagt, und wenn man sagt, was man meint, nicht implizit, sondern explizit. Was hält uns denn bitte davon ab? Kann doch nicht so schwer sein, zu sagen, was man denkt, zu sagen, was man will und nachzudenken, bevor man spricht. Ich bin schnell verwirrt, weil mein Gegenüber mich mit seinen Worten irritiert und ich nicht sofort verstehe, was er  impliziert, stattdessen rede ich ohne Punkt und Komma, komme nie zu besagtem Punkt, komme kaum zum Luft holen. Ich interpretiere und analysiere grundsätzlich viel zu viel, um möglichst jede mögliche Intention aus jedem Wort herauszuholen. Letztendlich ergibt das alles trotzdem keinen Sinn, weil ich immer noch nicht weiß, was du mir eigentlich sagen willst. Aber ich selbst bin auch nicht viel besser. Ich bin viel zu impulsiv, naiv und denke auch nicht sonderlich intensiv über das nach, was ich sage, sondern ergebe mich ständig dem Verlangen, auf aufdringliche Fragen auch noch Antworten zu erwarten. Zumindest sage ich, was ich denke. Kann man nicht von jedem behaupten. Ich will niemanden beim Namen nennen, aber es gibt genug Menschen, die sich wortgewandt abwenden und wegrennen, aus Angst. Vor zu großen Worten und ihren möglichen Folgen. Stattdessen quälen sie sich lieber mit der Ungewissheit, nicht zu wissen, was Sache ist. Es wäre so leicht, einfach nachzufragen, alles rauszulassen Frust abzuladen und diesem oder jenem Menschen zu sagen, dass man es satt hat, das Ganze länger zu ertragen auf Stolz und Anerkennung zu warten. Dass man eine Antwort will, sofort. Hier und jetzt. Solange man sich noch schätzt und bevor man sich unnötig verletzt. Ja oder Nein? Sie oder ich? Liebe oder eher doch nicht? Zu mir oder zu dir? Urne oder Sarg? Bin ich nur schwach oder war der elterliche Einfluss einfach zu stark? Was würde also passieren, wenn man immer sagt, was man denkt? Man würde womöglich Menschen verletzen, die man liebt, sich selbst Grenzen setzen, die es nicht gibt. Alles mit dem Ziel, sich besser zu fühlen. Aber fühlt man sich dadurch wirklich besser? Wir sind wie Jongleure, Akrobaten, Dompteure. Worte, Bedeutungen, Intention und Gedanken die wir gleichzeitig jonglieren, während wir versuchen uns eloquent zu artikulieren. uns in nichtssagende und vielsagende Worte verlieren, mit Hirngespinsten spielen, die uns nicht weiterbringen, sondern uns aufhalten. Man müsste sein Gehirn ausschalten können, nicht über alles nachdenken, jedes Wort berechnen. Worum es doch tatsächlich geht, ist die Kommunikation, die fehlt. Die uns die vielen tollen Worte nimmt, wenn die zwischenmenschliche Beziehung beginnt, wenn wir statt einander Worte zuzuhauchen, bedächtige Blicke austauschen. „Ich hör nicht deine Worte, sie verlaufen sich im Wind, du schaust mich an.“ Und das schüchterne Lächeln, was ich dir schenke?

Hat leider nichts mit dem zutun, was ich denke.